Shakespeare, röstfrisch

Theater am Weinberg spielt Shakespeare

Ein Liebes-Spektakel mit Live-Musik

NEU: Fotos von der Hauptprobe
NEU: Presse-Kritiken von der Premiere!


Aufführungen:
30., 31. Oktober und 1. November 2009
6., 7. und 8. November 2009
13., 14. und 15. November 2009


Zeit/Ort:
Beginn um 20.00 Uhr in der Galerie artP (Franz-Josef-Straße 3, Perchtoldsdorf)

Spieldauer:
1 Stunde 45 Minuten

Karten:


Video-Interview mit der Regisseurin

 

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Ausführliches Interview zum Nachlesen

 

Die Inszenierung

Alles wäre anders gekommen, wenn die Shakespeare-Büste nicht ausgerechnet im Kaffeeautomaten gesteckt wäre. Dann hätte sich die resche Putzfrau nie in Petruccio verliebt und wäre auch nicht mit ihm auf dem Motorrad durchgebrannt; dann hätte der verhinderte Rockstar niemals voll Inbrunst um die Liebe seines Lebens geworben; und auch bei der männerfeindlichen Sekretärin wären nie alle Sicherungen durchgebrannt.

Doch sie alle haben von dem verzauberten Automatenkaffee getrunken, und nach und nach hat sich die Belegschaft der kleinen Firma in Shakespeare-Figuren verwandelt. Aus Lise, Hans und Grete werden Beatrice, Orlando und Kleopatra – und alle durchleben fortan ihre ganz eigene Liebesgeschichte mit den Kollegen. Leidenschaft und Sehnsucht sorgen für allerhand Verwicklungen, so mancher Annäherungsversuch im Liebesrausch endet in Zank, Verwirrung und Rauferei – ein klassischer Shakespeare eben.

Quer durch dessen Werk spielen sich die Schauspieler des Theaters am Weinberg Perchtoldsdorf bei „Shakespeare, röstfrisch“ – einer Eigenproduktion, bei der Intendantin Gertrude Tartarotti das Publikum in Shakespeares Geschichten von der Liebe schwelgen lässt und die romantischen Texte darauf abklopft, ob sie auch dann noch Bestand haben, wenn der Zauber verflogen und der Büroalltag zurückgekehrt ist.

Wieviel Liebe bleibt den Charakteren aus „Romeo und Julia“, dem „Sturm“ und dem „Sommernachtstraum“, wenn sie im Büroalltag der heutigen Zeit zu sich kommen? Hat die Liebe auf den ersten Blick aus „Wie es euch gefällt“ auch dann noch Bestand? Können sich Beatrice und Benedikt aus „Viel Lärm um nichts“ eingestehen, dass sie einander nicht nur im Shakespeare-Rausch verfallen waren? Und: Kann es für alle ein Happy End geben?

Premiere von „Shakespeare, röstfrisch“ ist am 30. Oktober. Dann führt das Theater am Weinberg mit rockig-balladesker Live-Musik – für die Ensemble-Mitglied Maximilian Biwald eigens Shakespeare-Texte vertont hat – durch Höhen und Abgründe von Shakespeares Ideen von der Liebe. Neunmal spielt das Ensemble in der Galerie artP (oberhalb der Konditorei Heiner).

Die Besetzung

Darsteller

Désirée Ackerer, Martin Bauer. Maximilian Biwald,
Lukas Brenner, Christine Kolbábek, Ulrike Nemec,
Manuel Sefciuc, Uschi Stöckl

Regie und Dramaturgie         
Gertrude Tartarotti
Musik
Maximilian Biwald
Bühnenbild
Elisabeth Winkelhofer
Technik

Matthias Barasits, Martin Grabler (Ton),
Patrick Loschmidt, Felix Ring (Lichtregie)

Produktion
Marlies Kitzwögerer, Martin Kotynek,
Elisabeth Rössler, Lukas Rössler


Deutsche Übersetzung der Stücke von Shakespeare
Frank Günther

Aufführungsrechte
Theaterverlag Ute Nyssen & J. Bansemer GmbH, Köln




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